Systemarchitektur
eNoteHistory-Server
Für das eNoteHistory-Projekt wurde ein Server, Namens ISIS, in dem Institut für Informatik der Universität Rostock errichtet. Zur technischen Ausstattung
ist zu erwähnen, dass der Server mit einem Intel Xeon Prozessor MP mit 2,8 GHz für Multi-Prozessor Servern und mit 3 GB RAM ausgestattet ist. Weiterhin wurde
das Betriebssystem Windows 2000 und zur Verwaltung der Daten wurde das Datenbanksystem DB2 (DB2 Universal DB Version 8) mit den Extender-Techniken (XML- und Net Search
Extender) installiert, in dem die Datenbank enote angelegt wurde.
Komponente
Zur Umsetzung des Projektes bzw. zum Aufbau des eNoteHistory-Servers wurden folgende Komponenten verwendet:
- Tomcat: Als Applicationserver empfiehlt sich Tomcat, da es leicht zu installieren ist, frei verfügbar und einfach mit Eclipse mit Hilfe eines
Plugins verwendbar ist. Tomcat (neuste Version ist Tomcat 5) kann man unter http://jakarta.apache.org/tomcat/index.html herunterladen. Unter Windows ist
Tomcat einfach zu installieren, da sich das Installer-Script um die meisten Konfigurationsschritte kümmert.
- Sun Java SDK: Es empfiehlt sich die neuste SDK Version herunter zuladen; momentan J2SE 1.4.2 SDK von Sun. Das Eclipse Tomcat plugin benötigt ein
SDK mit einem Java Compiler.
- Eclipse Tomcat launcher plugin von Sysdeo: Nach der Installation taucht unter "Help > About Eclipse Platform > Plugin-Details" das Sysdeo Plugin auf.
Es steht ein neuer Projekttyp zur Verfügung, sowie Steuerungsmöglichkeiten für Tomcat direkt aus Eclipse.
- Eclipse: Um eine Entwicklungsumgebung für Java einzurichten, bot sich an, Eclipse zu verwenden, da es frei verfügbar ist und viele Vorteile
gegenüber anderen Alternativen bietet. Man kann Eclipse auf den Seiten www.eclipse.org unter Downloads herunterladen.
- DB2 Datenbank: Die Daten des Projektes, wie die Digitalisate und die Metadaten der Notenhandschriften, die Struktur der Feature Base und die
Handschriftencharakteristiken der Schreiber sind in einer DB2 Datenbank, Namens enote gespeichert.