Systembedienung


Bei der Analyse entscheidet man sich zuerst zwischen der manuellen und automatischen Schreiberanalyse. Es öffnet sich entsprechend ein Popup-Fenster.

Manuelle Schreiberanalyse

In dem neuen Fenster findet man links eine Liste von Merkmalen, die das erste Level in der Feature Base (siehe Feature Base) repräsentieren. Man kann die Merkmalsliste "Merkmal für Merkmal" aufklappen, und am Ende einen Wert für das entsprechende Feature auswählen. Diese Struktur entspricht der Feature Base, in dessen Baumstruktur sich am Ende die Werte der Features befinden.

Um eine unbekannte Notenhandschrift zu analysieren, sollte man so viele Werte wie möglich auswählen. Für jedes Feature muss man den Pfad in der Baumstruktur folgen, bis man am Ende eine Menge von Beispielen in Form von Bildern repräsentiert bekommt. Zwischen denen wählt man das Ähnlichste aus, was dem Feature auf dem Notenblatt entspricht. Es wird einige Zeit dauern, um alle Features auszuwählen; aber man wird ein besseres Ergebnis erzielen.

Die folgende Abbildung zeigt Bilder von Notenfähnchen einer aufwärts kaudierten Achtelnote.

Nachdem man sich für einen Wert entschieden hat, wird dieses Feature in der Baumstruktur mit einem Häkchen markiert. Man kann für ein Feature auch mehrere Werte auswählen. Durch Identifizieren wird die Menge der ausgewählten Features, was einen Feature-Vektor entspricht, zum Ermitteln des Schreibers an den Server geschickt. Als Ergebnis erhält man eine Liste von möglichen Schreibern, wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist.

Ergebnisliste

In dieser Liste wird zu jedem Schreiber ein ND-Wert und ein Distanzwert angegeben. Der ND-Wert gibt den prozentualen Anteil der Merkmale an, die zur Berechnung verwendet wurden. Die restlichen Merkmale wurden als Nullwerte und somit als unbekannt gewertet. Da Nullwerte Einfluss auf das Ergebnis haben, ist das berechnete Ergebnis umso aussagekräftiger je größer der ND-Wert ist. Der Distanzwert spiegelt die Ähnlichkeit der Handschriften wider. Je kleiner die Distanz ist, desto ähnlicher sind sich die unbekannte Notenhandschrift und die Handschrift von dem entsprechenden Schreiber.

Löschen von Feature-Werten

Wie bereits erwähnt, erscheint ein Häkchen in der Baumstruktur, wenn man einen Wert für das Feature ausgewählt hat. Falls man sich geirrt hat und den Wert wieder löschen möchte, geht man mit dem Mauszeiger auf das Häkchen. Es wird ein kleines Fenster geöffnet, in dem man auf dem Link Löschen klicken kann, um diesen Feature-Wert wieder zu löschen.

Möchte man alle Werte seiner Analyse löschen, dann kann man den Button Löschen drücken.

Laden eines Feature-Vektors

Das Eingabefeld, zum Laden eines Feature-Vektors ist nur für Experten gedacht. Jeder Wert eines Features wird durch einen Zahlencode repräsentiert, den man dort eingeben kann. Eine Menge von Feature-Werten werden durch Komma getrennt geladen.

Neue Notenhandschrift hinzufügen

Wie in der rechten Abbildung zu sehen ist, kann man auch eine neue Notenhandschrift zur Datenbasis hinzufügen. Dies ist aber nur Experten vorbehalten. Nachdem man die Werte für die Features der neuen Notenhandschrift ausgewählt hat, trägt man in den Eingabefeldern die Signatur und den Schreiber ein, und schickt es an den Server, der es in die Datenbank einträgt.